Durch die abwechselnde Beschallung beider Ohren werden die beiden Hörnervenbahnen abwechselnd aktiviert und stimuliert. Dies fördert: das räumliche Hören (Lokalisation) das beidohrige Hören (dichotische Hörfähigkeit) das Ausfiltern von Nebengeräuschen (Figur-Hintergrund-Wahrnehmung) die Verbindung der beiden Gehirnhälften (Lateralisation) | Die Verstärkung der höheren Frequenzbereiche fördert die Unterscheidung von harten und weichen Konsonanten (Wahrnehmungstrennschärfe) das Verstehen von Zischlauten die auditive Merkfähigkeit (Ultrakurzzeitgedächtnis) die Senkung der Geräuschempfindlichkeit die Aufmerksamkeit und Konzentration |
Dabei trägt das Kind Kopfhörer und kann während des Musikhörens faulenzen, kreative Tätigkeiten ausführen, in Gruppen spielen oder seine Hausübung erledigen. Die hochtonreiche Musik wirkt auch harmonisierend und entspannend - besonders gut für ADHS-Kinder. | Nun werden phonologische Übungsmaterialien z. B. "Holta di Polta"; "Hören, lauschen, lernen."; oder Geschichten eingesetzt und integrativ verwendet. So wird z. B. eine Geschichte - in Verbindung mit dem Trainingsgerät, Mikrofon und Kopfhörer - von einer CD angehört, im Buch mitgelesen, nachgesprochen bzw. vorgelesen. |