Schüleroase: Hilfe bei Legasthenie u/o LRS sowie bei Konzentrationsschwäche
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Warum es uns gibt.

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Viele sehen die Dinge
und fragen: „Warum?“
Ich aber träume von den Dingen,
die in der Zukunft liegen
und frage: „Warum nicht?“
Georg Bernhard Shaw

Karl & Margareta Beinstein zwei engagierte Pädagogen, Eltern von vier Kindern, haben - auch aus eigener Betroffenheit - 1998 das BEIKA-INSTITUT - Institut für Legasthenie- & ADS-Training gegründet.
Auch sie hatten einen Traum, den Traum möglichst vielen unruhigen bzw. unkonzentrierten Kindern und Jugendlichen mit Teilleistungsschwächen, rasch, wirksam und nachhaltig helfen zu können.

In ihrem Institut wurde mit Hilfe von engagierten Mitarbeitern, Beratung, Diagnose und Einzeltraining angeboten und über 1.600 Kinder und Jugendliche betreut.  Sie waren auch in der Aus- und Weiterbildung für Pädagogen und Therapeuten engagiert.

In der täglichen Arbeit trafen sie immer wieder auf Kinder, die bereits einen mehr oder weniger langen Leidensweg hinter sich hatten. Kinder, die von ihrer Umwelt nicht verstanden wurden und den Glauben an sich selbst zum größten Teil bereits verloren hatten.
Kinder mit durchschnittlicher bis überdurchschnittlicher Intelligenz, die trotz ihrer sichtbaren Begabungen Schwierigkeiten mit dem Erlernen der Kulturtechniken hatten und deshalb oft als dumm u/o faul bzw. als schwierig angesehen wurden.
Kinder die, um der täglichen Blamage und Frustration zu entgehen, sich in die Verweigerung begaben und ihren Schmerz durch auffällige Verhaltensweisen kompensierten. Kinder, die Angst hatten zum Außenseiter zu werden, ihre Freunde und die Liebe der Eltern zu verlieren.

Diese Kinder wurden immer wieder zurückgestellt, mussten eine Klasse wiederholen, erhielten einen SPF (Sonderpädagogischen Förderbedarf) oder kamen in ein SPZ (Sonderpädagogisches Zentrum). Ihre vielfache Erfahrung zeigt jedoch, dass diese Kinder, bei entsprechender außerschulischer Förderung, bzw. einer entsprechenden Prävention, eine „normale“ Schullaufbahn bewältigen können.

Als Beispiel dafür wie sehr die Kinder und deren Familien unter so einer Beeinträchtigung leiden können, finden Sie unten einen Aufsatz von einem 3. Klasse Volksschüler und die Erinnerung eines Vaters.

Um eine noch schnellere Ausdehnung ihres Wirkens zu erreichen, hat das Ehepaar Beinstein am 7. Juni 2005 den Verein SCHÜLER IN NOT gegründet und dem Verein schrittweise einen Teil der Tätigkeiten des Instituts übertragen. Wie sehr sie von Ihrem Traum beseelt sind, zeigte sich an ihrem Engagement im und für den Verein.

Die bisherige Tätigkeit wurde in zwei eigenständige Teilbereiche gegliedert:

Das FÖRDERPÄDAGOGISCHE ZENTRUM war für die Betreuung der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen mit Teilleistungsschwächen u/o ADS zuständig und hat folgende Leistungen angeboten:

  • Beratung
  • Diagnose
  • Training
Der Träger des Förderpädagogischen Zentrums war bis Oktober 2010 der Verein SCHÜLER IN NOT.

Das BEIKA-INSTITUT - Institut für Förderpädagogik hat folgende Aufgaben wahrgenommen:

  • Aus- und Weiterbildung für PädagogInnen, TherapeutInnen, LegasthenitrainerInnen
  • Entwicklung und Verlegung der Diagnose- und Trainingsmaterialien sowie der Förderprogramm
  • Verleih und Vertrieb der AUDIVA Trainingsmaterialien
Bedingt durch das Erreichen der Alterspension hat das Ehepaar Beinstein im Oktober 2010 beschlossen, seine Tätigkeiten zu reduzieren und sich auf zwei Bereiche zu beschränken:
  1. SchülerOase: Hier halfen sie von zu Hause aus weiterhin persönlich Kindern & Jugendlichen mit Teilleistungsschwächen, durch Beratung, Diagnose und Einzeltraining.
  2. BEINSTEIN Verlag: Im BEINSTEIN Verlag werden die über viele Jahre bewährten Fördermaterialien für das Training zu Hause, für die Förderung im Kindergarten und für den Förderunterricht in der Schule über das Internetportal  www.schlaudino.com angeboten. 
Mit Ende des Jahres 2012 hat das Ehepaar Beinstein sich aus der persönlichen Betreuung von Kindern & Jugendlichen zurückgezogen und widmet sich nun ausschließlich der Verlagstätigkeit.

Aufsatz eines Volksschülers (3. Klasse): Ich bin ein Ruderboot
Erinnerungen eines Vaters: "Papa, ich will nicht mehr leben!"




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